Geschichte
Umbau des Werderpark 2008
Elf Neueröffnungen, mehrere Geschäftsumzüge und -vergrößerungen feierte der Werder-Park am Donnerstag, den 18.09.2008. In den vergangenen sechs Monaten wurde das Einkaufszentrum umgebaut und neustrukturiert. Die Verkaufsfläche von 16 000 Quadratmetern teilen sich nun 45 Anbieter verschiedener Branchen. Rund drei Millionen Euro wurden allein in den zweiten Bauabschnitt investiert, nicht nur in die sichtbaren Umbauten. Große Summen kosteten auch die neue Haustechnik und der moderne Brandschutz.
Nach dem ersten Bauabschnitt im Jahr 2007, als Kaufland innerhalb des Gebäudes auf dem Strengfeld umgezogen war, holte das Centermanagement nun sogar C & A in die Blütenstadt. „Die Kette hat ein Konzept für kleinere Städte entwickelt und sich zu einem langfristigen Engagement im EKZ-Werderpark entschlossen." ist Centermanager Alexander Plattner zufrieden. „Mit Apollo Optik, dem Telekommunikationsunternehmen mobilcom debitel, den Modeanbietern i`tz, Chelsea sowie Mäc Geiz, Deichmann, und Anbietern wie Vom Fass oder Crystallo haben wir zu den vorhandenen Mietern einen guten Branchenmix erreicht."
Auffällig sind die nach 15 Jahren erfolgten Veränderungen besonders in den Passagen: Mit Granitfußböden und einem neuen Beleuchtungssystem in den tiefer hängenden Decken wirken sie viel einladender. Dafür musste das Geschäft von Juwelier Buchwald weichen, der nun wie der Friseursalon Knape einen neuen Standort hat. Übersichtliche Lagepläne im Eingangsbereich ermöglichen jedem Besucher, sich im neuen EKZ-Werderpark schnell und einfach zu orientieren.
Manager Alexander Plattner, seit mehr als zehn Jahren Centermanager des Hauses, konstatiert Zufriedenheit unter den Bestandsmietern. „Alle freuen sich über die Verbesserung, verlassen sich auf die Stammkundschaft und hoffen auf neue Einkäufer." Zur Zeit besuchen circa 200 000 Besucher monatlich den Werderpark.
Ziel der Umbauten ist es auch, die Verweildauer zu verlängern. „In den Passagen werden demnächst noch Sitzgelegenheiten und grüne Oasen dazu einladen.", kündigt Herr Plattner an. Durch die Verbreiterung der Passagen wird es zukünftig möglich sein, hier wieder verschiedene Veranstaltungen oder Ausstellungen durchzuführen.
Die Zugkraft der verschiedenen Anbieter im Werderpark scheint enorm. „Wir hätten noch mehrere Tausend Quadratmeter Verkaufsfläche mehr vermieten können", sagt Plattner. Doch das gäbe der Bau nicht her. Die Ära des Leerstands scheint jedenfalls beendet zu sein, nach der Insolvenz eines Möbelhauses im Jahr 2004 hatte ein Teil der Flächen lange leer gestanden.
In den kommenden Jahren planen die Betreiber einen neuen Außenanstrich des Gebäudes, die Verschönerungen der Außenanlagen sowie Reparaturen an den Wegen und Fahrbahnen. Die 600 Parkplätze bleiben kostenfrei, wie der Manager versichert.
